
- Käse des Monats
Eine Kurzreise nach Aix en Provence
Jetzt ist die Zeit, in der viele von ihren Urlaubserlebnissen berichten. Wir schwelgen in den schönen Erinnerungen und wollen noch nicht wirklich in den Alltag zurückkehren. Wenn der Urlaub besonders schön und eindrucksvoll war, ist dieses Gefühl umso nachhaltiger.
So geht’s mir, wenn ich an den Provence-Trip mit Anne von der ÖMG denke. Es war nicht erst gestern (leider!) und doch ist es in meiner Erinnerung noch immer so präsent.
Anne hatte die Idee, eine Kurzreise nach Aix en Provence zu machen.
Spätabends an einem Mittwoch im Frühling kamen wir in Aix mit dem Zug an. Unsere Unterkunft befand sich in einem der urigen alten Stadthäuser im historischen Stadtzentrum, ganz oben unterm Dach. Unsere leicht betagte Vermieterin, die lustigerweise den gleichen Name wie Anne trug, schickte uns mit ihrem Neffen voraus in die Ferienwohnung. Nach einer Klettertour durch das wirklich sehr alte Treppenhaus und über unterschiedlich hohe und immer höher werdende Stufen, kamen wir in unsere Räumlichkeiten. Kein Wunder, dass Madame Anne ein wenig länger brauchte – uns hingen die Zungen an den Knien. Und nicht ein einziges Mal in der Zeit unseres Aufenthaltes, schafften wir die Besteigung in einem Zug. Authentischer ging´s echt nicht.
Obwohl schon spät, mussten wir uns trotzdem sofort auf den Weg zu einem Nachtspaziergang durch die Stadt machen. Unser Nachttrunk – natürlich – ein Glas Rosé.
Am nächsten morgen ging´s auf einen der kleinen Marktplätze, auf dem die Händler gerade ihre Waren aufbauten. Wir konnten dem Treiben aus einem der Straßencafés beim Petit Dejéuner zuschauen. Ich hätte durchaus den ganzen Tag damit verbringen können, denn satt sehnen konnte ich mich nicht. Wir hatten jedoch nur 2 Tage in dieser wunderbaren Stadt vor uns und kamen doch jetzt schon nicht mit den vielen Eindrücken hinterher. So stromerten wir den ganzen Tag durch alle Gassen und besuchten Unmengen kleiner Läden und Marktstände. Käse, Wein, Gewürze, Mandelnougat, Öle, Trüffel, Saucisson, Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Wir probierten da und dort.. Ich weiß jetzt, wo das Schlaraffenland ist. Überall standen auch die fantastischen, bewachsenen Brunnen, die typisch für Aix sind. Ob es Jungbrunnen waren – ich möcht´s glauben! Ich wollte jedoch beim Versuch es herauszufinden kein Aufsehen erregen.
An Tag zwei besuchten wir ein Weingut am Fuße des berühmten Montagne Sainte-Victoire. Es war so unkompliziert in Aix in einen Bus zu steigen und für sehr wenig Geld eine abenteuerliche Reise durch die Olivenhaine der Gegend zu machen, dass wir schon daran zweifelten, jemals wieder nach Aix zurück zu finden. Das Weingut lag mitten in der Pampa und es war sehr wenig Betrieb, was sich für uns erst als gewöhnungsbedürftig und dann als sehr vorteilhaft herausstellte. Der Mitarbeiter im Verkauf des Weingutes nahm sich viel Zeit für uns und wir durften uns durch die sehr reichhaltige Palette seiner Rosés kosten.
Weinselig wie wir waren, stellten wir uns ein wenig optimistischer an das Schild, das die Bushaltestelle markierte. Und tatsächlich, der Bus nahm uns wieder mit in die Stadt.
Am nächsten Tag sollte es wieder (also leicht) Richtung Heimat gehen. Ein Frühstück auf „unserem“ Marktplatz musste natürlich trotzdem noch sein. So sogen wir noch ein bisschen die Energie Aix´in uns auf. Und wie gesagt – es hält auch noch nach über 2 Jahren an!
Auf den Märkten gab es überall diese reichhaltigen und lieblichen kleinen Ziegenweichkäse. Anne musste unbedingt noch einen auf dem Heimweg in sich hineinmümmeln und ich ärgere mich noch immer, weil ich der Versuchung widerstanden habe.
AAAAber! Jetzt haben wir eine gemeinsame Chance auf dieses kleine Glück. Die Firma Vallée Verte ist Spezialist für Käseraritäten und -besonderheiten. Sie haben für uns die kleinen Ziegenweichkäse im Angebot. Ich werde euch diesen Käse hier und jetzt nicht weiter beschreiben, erlebt ihn einfach! Holt euch ein Stück Provence nach Hause! Und vergesst nicht den Rosé kühl zu stellen!
Eure Daniela Königsfeld

Eine Kurzreise nach Aix en Provence
Jetzt ist die Zeit, in der viele von ihren Urlaubserlebnissen berichten. Wir schwelgen in den schönen Erinnerungen und wollen noch nicht wirklich in den Alltag zurückkehren. Wenn der Urlaub besonders schön und eindrucksvoll war, ist dieses Gefühl umso nachhaltiger.
So geht’s mir, wenn ich an den Provence-Trip mit Anne von der ÖMG denke. Es war nicht erst gestern (leider!) und doch ist es in meiner Erinnerung noch immer so präsent.
Anne hatte die Idee, eine Kurzreise nach Aix en Provence zu machen.
Spätabends an einem Mittwoch im Frühling kamen wir in Aix mit dem Zug an. Unsere Unterkunft befand sich in einem der urigen alten Stadthäuser im historischen Stadtzentrum, ganz oben unterm Dach. Unsere leicht betagte Vermieterin, die lustigerweise den gleichen Name wie Anne trug, schickte uns mit ihrem Neffen voraus in die Ferienwohnung. Nach einer Klettertour durch das wirklich sehr alte Treppenhaus und über unterschiedlich hohe und immer höher werdende Stufen, kamen wir in unsere Räumlichkeiten. Kein Wunder, dass Madame Anne ein wenig länger brauchte – uns hingen die Zungen an den Knien. Und nicht ein einziges Mal in der Zeit unseres Aufenthaltes, schafften wir die Besteigung in einem Zug. Authentischer ging´s echt nicht.
Obwohl schon spät, mussten wir uns trotzdem sofort auf den Weg zu einem Nachtspaziergang durch die Stadt machen. Unser Nachttrunk – natürlich – ein Glas Rosé.
Am nächsten morgen ging´s auf einen der kleinen Marktplätze, auf dem die Händler gerade ihre Waren aufbauten. Wir konnten dem Treiben aus einem der Straßencafés beim Petit Dejéuner zuschauen. Ich hätte durchaus den ganzen Tag damit verbringen können, denn satt sehnen konnte ich mich nicht. Wir hatten jedoch nur 2 Tage in dieser wunderbaren Stadt vor uns und kamen doch jetzt schon nicht mit den vielen Eindrücken hinterher. So stromerten wir den ganzen Tag durch alle Gassen und besuchten Unmengen kleiner Läden und Marktstände. Käse, Wein, Gewürze, Mandelnougat, Öle, Trüffel, Saucisson, Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Wir probierten da und dort.. Ich weiß jetzt, wo das Schlaraffenland ist. Überall standen auch die fantastischen, bewachsenen Brunnen, die typisch für Aix sind. Ob es Jungbrunnen waren – ich möcht´s glauben! Ich wollte jedoch beim Versuch es herauszufinden kein Aufsehen erregen.
An Tag zwei besuchten wir ein Weingut am Fuße des berühmten Montagne Sainte-Victoire. Es war so unkompliziert in Aix in einen Bus zu steigen und für sehr wenig Geld eine abenteuerliche Reise durch die Olivenhaine der Gegend zu machen, dass wir schon daran zweifelten, jemals wieder nach Aix zurück zu finden. Das Weingut lag mitten in der Pampa und es war sehr wenig Betrieb, was sich für uns erst als gewöhnungsbedürftig und dann als sehr vorteilhaft herausstellte. Der Mitarbeiter im Verkauf des Weingutes nahm sich viel Zeit für uns und wir durften uns durch die sehr reichhaltige Palette seiner Rosés kosten.
Weinselig wie wir waren, stellten wir uns ein wenig optimistischer an das Schild, das die Bushaltestelle markierte. Und tatsächlich, der Bus nahm uns wieder mit in die Stadt.
Am nächsten Tag sollte es wieder (also leicht) Richtung Heimat gehen. Ein Frühstück auf „unserem“ Marktplatz musste natürlich trotzdem noch sein. So sogen wir noch ein bisschen die Energie Aix´in uns auf. Und wie gesagt – es hält auch noch nach über 2 Jahren an!
Auf den Märkten gab es überall diese reichhaltigen und lieblichen kleinen Ziegenweichkäse. Anne musste unbedingt noch einen auf dem Heimweg in sich hineinmümmeln und ich ärgere mich noch immer, weil ich der Versuchung widerstanden habe.
AAAAber! Jetzt haben wir eine gemeinsame Chance auf dieses kleine Glück. Die Firma Vallée Verte ist Spezialist für Käseraritäten und -besonderheiten. Sie haben für uns die kleinen Ziegenweichkäse im Angebot. Ich werde euch diesen Käse hier und jetzt nicht weiter beschreiben, erlebt ihn einfach! Holt euch ein Stück Provence nach Hause! Und vergesst nicht den Rosé kühl zu stellen!
Eure Daniela Königsfeld






